Zielvereinbarung – der Königsweg im Management

Die Managementlehre und Managementmethode „Führen durch Zielvereinbarung“ oder „Management by Objectives“ ist ein klassischer Managementansatz, der von Peter Drucker in seinem 1954 erschienenen epochalen Werk „The Practice of Management“ erstmals formuliert wurde.

Das Grundprinzip ist einfach:

  • Der Ist-Zustand wird erhoben
  • Die Unternehmensleitung definiert die übergeordneten Managementziele (Soll-Zustand) und den Zeithorizont
  • Dann werden die Aufgaben und Ziele definiert, die notwendig sind, um diese Ziele zu erreichen
  • Schließlich werden die übergeordneten Ziele auf die einzelnen Bereiche und Abteilungen heruntergebrochen und mit den Einzelzielen des Mitarbeiters verknüpft. Diese Verknüpfung geschieht im Zielvereinbarungsgespräch.

Die Idee dahinter: Manager und Mitarbeiter sollen nicht „Aktivitäten“ abspulen und sich darin verzetteln, sondern nach Zielen vorgehen.

Warum ist diese Methode allerdings in Verruf geraten?

Aus meiner Sicht gibt es mehrere Gründe:

  • Bürokratie
  • Zu enge Fassung des Zielbegriffs
  • Nicht Ernstnehmen der Zielvereinbarungen
  • Zu wenig Identifikation mit den Zielen

Trotz aller Schwierigkeiten halte ich das Managementprinzip des „Führens mit Zielvereinbarung“ für unerlässlich, um vernünftig managen zu können. Denn nur auf diese Weise entsteht ein bereichsübergreifendes Commitment.

Wie du Zielvereinbarungsgespräche motivierend führst und nicht zu einer Pflichtübung machst, erzähle ich dir in dieser Podcastfolge.

  • Du möchtest deine Mitarbeitergespräche besser führen?
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