DMF 42 – 4/4 Selbstzugang – die Kompetenz zur Stressbewältigung

Anspannung und Druckmomente bewältigen

Jede Führungskraft kommt in Situationen von Druck und Anspannung. In solchen Situationen kann einem der Zugang zum Selbst abhanden kommen. Man fühlt sich dann nicht “bei sich” sondern fremdbestimmt. Der Selbstzugang fehlt.
Um auch in Situationen erhöhter Anforderung den Selbstzugang möglichst lange aufrechterhalten zu können, sind folgende Kompetenzen wichtig:
  • Misserfolgsbewältigung
  • Selbstgespür
  • Integration
  • Handlungsorientierung nach Misserfolg
In dieser Episode gebe ich Dir Hinweise, wie Du diese Kompetenzen ausbauen kannst.
Wenn Du selbst herausfinden möchtest, wie es um Deinen Selbstzugang bestellt ist und erfahren willst, wo und wie Du Dich verbessern kannst, lade ich Dich ein, den Selbststeuerungstest inklusive Rückmeldegespräch durchzuführen.
Eine wertvolle Investition in ein stressfreieres Arbeitsleben.

DMF 41 – 3/4 Willensbahnung – So kommst Du ins Tun

So setzt Du ein Vorhaben in die Tat um

Ich bin überzeugt, Du kennst diese Situation: Du hast am Vorabend einen Plan für den nächsten Tag aufgestellt. Du machst Dich am nächsten Morgen auf und fährst motiviert ins Büro. Gedanklich gehst Du noch einmal Deinen Plan für heute durch und denkst: “Jetzt lege ich richtig los!”
 
Auf dem Weg zur Arbeit geschehen leider ein paar unerfreuliche Dinge: wieder einmal ist Stau und Du ärgerst Dich, dass Du nicht den Bus genommen hast.
 
Deine Frau hat angekündigt, dass am Abend Tante Grete zu Besuch kommt, die Du nicht besonders magst, weil sie stundenlang redet.
 
Zu allem Überfluss erhältst Du eine Whatsapp-Nachricht, dass es in einem Projekt Verzögerungen geben wird und daher sofort nach Deinem Eintreffen in der Firma eine Krisensitzung anberaumt werden muss.
 
Die gute Stimmung ist dahin – die Motivation verflogen… Im Büro angelangt bist Du gar nicht mehr voll von Tatendrang, sondern fühlst Dich irgendwie gelähmt.
 
Was ist da passiert?
 
Offenbar sind Stimmungen sehr wesentlich dafür, dass ein Ziel, ein Wille auch umgesetzt wird.

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DMF 40 – 2/4 Selbstkontrolle – Schlüsselkompetenz für geplantes Umsetzen von Absichten

Mit Konsequenz Ziele erreichen

Die Selbstkontrolle ergänzt die Selbstregulation. Die Selbstregulation haben wir in der letzten Podcastepisode 39 besprochen. Während die Selbstregulation die demokratische Art der Selbststeuerung darstellt, ist die Selbstkontrolle die diktatorische Form der Selbststeuerung.

Selbstkontrolle geschieht, indem das Verhalten auf ein Ziel gerichtet wird. Dabei ist der präfrontale Cortex besonders aktiv. Dieser Teil des Gehirns – das sogenannte Absichtsgedächtnis – ist darauf trainiert, Absichten vorzuhalten und mit Hartnäckigkeit zu verfolgen. Weiters unterstützt das Absichtsgedächtnis das schrittweise Vorgehen.

Man macht sich also einen Plan und setzt ihn dann Schritt für Schritt um.
Wenn diese Fähigkeit bei Dir gut ausgeprägt ist, wirst Du keine großen Schwierigkeiten zu haben, mit Konsequenz eine Sache zu verfolgen. Allerdings geht das zu Lasten von Flexibilität. So kann es manchmal passieren, dass man ein Ziel noch verfolgt, obwohl es sinnlos ist!
Ein weiteres Merkmal der Selbstkontrolle ist, dass Impulse unterdrückt werden, die nicht zur Absicht passen.
Ein großer Vorteil – aber auch ein Nachteil!
  • Der Vorteil: Du bleibst an der Sache dran.
  • Der Nachteil: Du überhörst die leise Stimme des Selbst, die Dir vielleicht mitteilen möchte, dass die Zielverfolgung leichter geht oder das Ziel aufgegeben werden sollte.
Wichtig ist daher, dass Du nicht sklavisch an Zielen festhältst, sondern immer Deine Ziele und Absichten überprüfst, ob sie mit Deinem Selbst überein stimmen.
Eine schädliche Form der Selbstkontrolle ist die Motivation über Druck durch die Vorstellung negativer Konsequenzen. Es gibt wahre KünstlerInnen darin! Der Nachteil: wenn Du Dir Dein Scheitern ausmalst, wirst Du zwar “in die Gänge kommen” jedoch von Angst regiert sein. Und wenn Du Angst hast, ist der Zugang zu Deinem Selbst nicht möglich. Es stellt sich hausgemachter Stress ein! versuche vielmehr, Dich positiv zu motivieren.
Was es im Einzelnen damit auf sich hat und wie Du diese Kompetenzen stärkst, erfährst Du in dieser Episode.
Du möchtest Deine Selbststeuerung und Deine Selbstkontrolle testen? Dann bestelle gleich den Onlinetest, der von Prof. Julius Kuhl entwickelt wurde. Du erhältst eine ausführliche Auswertung, Empfehlungen und auf Wunsch auch ein Rückmeldegespräch.

DMF 39 – 1/4 Selbstregulation – Schlüsselkompetenz für selbstbestimmtes Führen

Selbstbestimmtes Führen mit Selbstregulation

Führungskraft zu sein bietet die Chance, gestalten zu können. Eigene Visionen und Ziele verfolgen, Projekte vorantreiben, Mitarbeiter und Teams unterstützen, Kunden für Ideen zu begeistern und vieles mehr.
Eine Führungsposition bietet also Möglichkeiten, kreativ zu sein.
Leider ist das für viele Führungskräfte oft nur am Anfang ihrer Karriere so. Bald folgen die “Mühen der Ebene” und der anfängliche Enthusiasmus verfliegt… Führungskräfte erleben sich dann häufig fremdbestimmt, getrieben und von außen gesteuert.
Die Selbstführung ist dahin. Frustration kann sich einstellen.
Wie kannst Du eine solche Entwicklung verhindern?
Durch eine gute Abstimmung Deiner Ziele mit Deinem Selbst! Diese Selbstregulation besteht aus den Komponenten:
  • Selbstbestimmung
  • Selbstmotivierung
  • Selbstberuhigung
Was es im Einzelnen damit auf sich hat und wie Du diese Kompetenzen stärkst, erfährst Du in dieser Episode.
Du möchtest Deine Selbststeuerung und Deine Selbstregulation testen? Dann bestelle gleich den Onlinetest, der von Prof. Julius Kuhl entwickelt wurde. Du erhältst eine ausführliche Auswertung, Empfehlungen und auf Wunsch auch ein Rückmeldegespräch.

DMF 38 – Setze Deine Vorhaben um mit dem Rubikonmodell

Wie Dir das Rubikonmodell beim Umsetzen hilft

Ein Unternehmen, eine Abteilung oder ein Team zu führen ist eine schöne Aufgabe: es ermöglicht Dir, Deine eigenen Vorstellungen und Ideen umsetzen zu können!
Führen ist also ein durchwegs schöpferischer, gestalterischer Prozess!
Doch auf dem Weg von der ersten vagen Idee bis zur tatsächlichen Realisierung läuft nicht immer alles glatt. Es gilt, einige Fallstricke zu meistern.
Damit meine ich weniger die Herausforderungen, die Dein Umfeld an Dich stellt.
Nein!
Es geht viel mehr um Deine eigenen inneren emotionalen und mentalen Hürden, die Du bemeistern musst.
Selbstführung ist als angesagt, damit aus Deinen Vorsätzen auch Taten werden.
Der Feind Deines Erfolgs ist die eigene Untätigkeit
Damit Dir das besser gelingt, solltest Du Dich mit dem Rubikonmodell der Handlungsphasen beschäftigen. Entwickelt von Heckhausen und Gollwitzer zeigt es auf, dass es von der Idee zur Umsetzung folgende 4 Phasen gibt:
  • Abwägen
  • Planen
  • Handeln
  • Bewerten
In jeder dieser Phasen sind unterschiedliche psychologische und neuronale Prozesse wirksam.
Erfahre in dieser Episode wie das Modell aufgebaut ist und wie Du durch diese Phasen navigierst.
Lade Dir hier die entsprechende Graphik herunter. Sie wird Dir helfen, meine Gedanken besser nachzuvollziehen.
Du kannst den Inhalt der Episode auch in meinem Blogartikel: “Wage den Sprung und setze um mit dem Rubikon-Modell” nachlesen.
Ich freue mich, wenn Du den Podcast Durchstarten mit Führung abonnierst. Und gib mir einen like auf Itunes!
Danke!

DMF 37 – Effektiv Führen mit Selbstführung

Wer sich selbst gut führt dem fällt andere führen leicht

Von Peter Drucker stammt das weise Zitat: “Im Grunde muss eine Führungskraft nur eine Person führen – und das ist sie selbst!” Im ersten Moment ist diese Aussage vielleicht ungewohnt. Bei näherem Hinsehen weist sie aber auf ein ganz wichtiges Moment hin: wenn du eine gute Führungskraft werden möchtest, musst du bei dir selbst anfangen!
Eine gute Selbstführung wirkt auf vielfältige Weise:
  • Klare Orientierung – man weiß als Führungskraft, was man will
  • Bewusstsein über die eigenen Werte – dadurch wird Führung authentisch
  • Konzentration und Bündelung der Kräfte
  • Entdecken von Möglichkeiten und Handlungsoptionen
  • Bewusstes Einsetzen der eigenen Fähigkeiten und Talente
  • Zielgerichtetes Handeln durch eine gute Selbststeuerung
  • Vorbild für die MitarbeiterInnen
Die Selbstführung zu entwickeln zahlt sich also aus!
In dieser Podcast-Episode gebe ich einen Überblick über die einzelnen Komponenten der Selbstführung:
  1. Vision
  2. Mission
  3. Werte
  4. Ziele
  5. Selbststeuerung
Das Thema der Vision und der Mission habe ich schon in Podcastepisode 3 ausführlich besprochen.
Erstmals gehe ich in dieser Episode auf die Selbststeuerung ein. Eine gute Selbststeuerung hilft dir, auf Kurs zu bleiben und auch im Stress nicht unterzugehen. Wichtige Komponenten der Selbststeuerung sind:
  • Selbstregulation – die Abstimmung der Ziele mit den eigenen Werten
  • Planungsfähigkeit
  • Willensbahnung – ein Vorhaben auch umzusetzen statt aufzuschieben
  • Selbstzugang unter Stress
Du kannst auch im Blogbeitrag “Ohne Selbststeuerung bist du keine gute Führungskraft” meine Gedanken nachlesen.
Wenn du deine Kompetenzen testen möchtest, findest du hier ein Angebot für einen wissenschaftlich fundierten Onlinetest. Du erhältst eine persönliche Auswertung und auf Wunsch ein Rückmeldegespräch dazu!

DMF 36 – Interview Heiko Zieroth: “Nutze Deine Superheldenkräfte für Deine Führungsleistung”

Von Zauderern, Stramplern und Träumern

Heiko Zieroth im Gespräch

Führungserfolg und eine gute Führungsleistung hängen stark von einer gut entwickelten Persönlichkeit ab. Dabei geht es nicht darum, sich irgendein Verhalten anzutrainieren, Vielmehr ist wichtig zu erkennen, wie ich mich als Führungskraft verhalte. Etwaige Einseitigkeiten im Verhalten kann ich durch Selbstreflexion erkennen. Schritt für Schritt lässt sich eine größere Bandbreite aufbauen. Die größere Variablität im Verhalten im jeweiligen Führungskontext zu nutzen gelingt durch Selbstführung.

Anforderungen an die Führungsleistung sind in unserer “VUCA-Welt” dramatisch gestiegen.

  1. Allgemeine Unternehmensziele – Druck wird aufgebaut.
  2. Gleichzeitig wird verlangt, sich um die Teams zu kümmern.

Zwischen diesen beiden Anforderungen ist es nicht immer leicht für Führungskräfte, den “Kopf über Wasser zu halten”

Was braucht es, um als Führungskraft erfolgreiche Führungsleistung zu erbringen?

  • Gut aufgeräumt sein – die eigenen Stärken und Schwächen gut kennen
  • Bereitschaft an sich selbst zu arbeiten
  • Positives Selbstmanagement im Sinne einer guten Selbstentwicklung

Werde zum Superhelden und steigere Deine Führungsleistung

Ausgangspunkt der “Heldenreise” einer Führungskraft ist das eigene Führungsverständnis. Was hat mich geprägt? Wie verstehe ich meine Rolle als Führungskraft? Welchen Führungsstil lebe ich tagtäglich? Wie soll mein persönliches Führungsleitbild sein?

Heiko Zieroth meint, dass die Auswahl des “richtigen” Führungsstils mit der eigenen Persönlichkeit zusammenstimmen muss. In der täglichen unternehmerischen Praxis wird der kollaborative Führungsstil zunehmend mehr verlangt. Durch die Digitalisierung werden Hierarchien weniger wichtig. MitarbeiterInnen wollen mehr einbezogen werden. Das bedeutet jedoch für Führungskräfte die Notwendigkeit, zu spüren und intuitiv zu erfassen, was für das Team im Moment wichtig ist. In die Situation sich einzufühlen ist eine der Schlüsselkompetenzen der Zukunft!

Eine weitere Komponente in der Führung ist die Fähigkeit Entscheidungen zu treffen, um dem Team Orientierung zu geben. Heiko Zieroth sieht hier 3 archetypische Verhaltensmodelle:

  • Der Zauderer, der sich nicht zutraut, eine definitive Entscheidung zu treffen. Er verunsichert das Team.
  • Der Strampler,der mit krampfhafter Anstrengung versucht, etwas zu erreichen.
  • Der Traumtänzer, der nur in der Phantasie lebt aber die Realität komplett ausblendet.

3 Impulse um deine Führungsleistung zu verbessern

  1. Setze dich mit dir auseinander! Erkenne Stärken und Potenziale durch Selbstreflexion oder durch ein Testverfahren.
  2. Wohin will ich? Was ist meine Mission?
  3. Sei authentisch und sei Du selbst!

Heiko Zieroth ist Speaker. leitet Seminare und als Coach tätig. Du erreichst ihn unter:

Wirkungsakademie

Superheldenreise

Auf Facebook unter: heiko zie

DMF 35 – Deine Führungskraft wächst in der Stille

Selbstführung – der Schlüssel zum Erfolg

Keine Frage: Dein Alltag als Führungskraft ist manchmal richtig hart.

Die Herausforderungen unserer VUCA-Welt bringen Dich oft an die Grenze der Leistungs- und Leidensfähigkeit.

Und mehr ehrlich: oft macht das alles nicht so wirklich viel Spaß; Mitarbeitergespräche, Budgetsitzungen, langatmige Meetings, Flugreisen, Zielvereinbarungsgespräche, Planungssitzungen, Emails bearbeiten, Teams motivieren….

Vielleicht hast Du auch öfter das Gefühl, hart zu arbeiten, aber wenig wirklich Wichtiges zu erreichen.

Vielleicht hast Du auch das Gefühl, dass Du die Dinge immer weniger im Griff hast. Die VUCA-Welt rollt gleichsam über Dich hinweg.

Da helfen keine noch so ausgeklügelten Tools!

Um die harte Realität im Managementalltag zu bestehen benötigst Du Selbstführung. Das bedeutet:

  • Präsent sein
  • Auf sich hören
  • Sich dem Hier-und-Jetzt öffnen

Wie kannst Du das erreichen?

Durch Momente der Stille und der Achtsamkeit.

In diesem Podcast zeige ich Dir, wie Du dorthin findest.

Zur Vertiefung lies auch diesen Blogartikel: “Mit Achtsamkeit hast Du mehr von Dir…

 

DMF 34 – Interview mit Erik Schreier “Führen von non-profit Organisationen”

Erik Schreier – Geschäftsführer der Johanniter Erzgebirge – im Gespräch

In dieser Episode erfährst du, wie man auch eine große Organisation erfolgreich führen kann. Und mit groß meine ich wirklcih groß: mehr als 600 Mitarbieterinnen und Mitarbeiter!

Eine non-profit Organisation von 630 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu führen ist auf den ersten Blick kein leichtes Unterfangen. Genau mit dieser Herausforderung ist Erik Schreier als Geschäftsführer der Johanniter Erzgebirge täglich konfrontiert.

Erik Schreier macht sichtbar, wie er sich zur Führungskraft entwickelt hat. Im Gespräch gibt er eine Menge an Erfahrung und praktische Empfehlungen weiter.

Mit Erik Schreier habe ich darüber gesprochen, wie man die Verantwortung für eine große Organisation gut meistern kann.

Führung gelingt, wenn man

  • Sich selbst gut führen kann
  • Sich führen lassen kann
  • Andere vertrauensvoll führt

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schätzen an einer Führungskraft:

  • Verlässlichkeit
  • Berechenbarkeit
  • Klare Spielregeln

Wir sprechen auch sehr eingehend über die Themen Motivation und wie man das Engagement für die Arbeit erreichen kann. “Ich bin kein Pausenclown” bringt es Erik Schreier auf den Punkt und umreißt wie Motivation gelingt: “Sinn für die Tätigkeit entwickeln” – so sein klarer Hinweis.

Für neue Führungskräfte gibt Erik Schreier folgende Empfehlungen:

  • Lerne das Team kennen.
  • Lerne die Prozesse kennen.
  • Höre zu.
  • Stelle die richtigen Fragen.
  • Sei neugierig.

Auf den Punkt gebracht: nur wer Interesse an der Organisation und an den Menschen hat, wird als Führungskraft erfolgreich sein. Im besten Sinne heißt das: in Kommunikation gehen und bleiben!

Das Gespräch macht Mut, die Führungsrolle anzunehmen und in Führung zu gehen!

Kontakt zu Erik Schreier

Zur Vertiefung des Gesprächs empfehle ich dir noch folgende Blogbeiträge:

10 Kommunikationsregeln, die dir spürbar weiterhelfen

Führungserfolg durch Selbstführung

Führen durch Rollenklarheit (auch als Podcastepisode)

 

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