99 Inspirationen für deine Führung

von | Nov 14, 2016

99 Inspirationen die dir Wege öffnen können

Dass Führung übernehmen – ob in einem Unternehmen oder als Allein-Unternehmer – eine Herausforderung darstellt, ist eine Binsenweisheit. Schön wäre es, wenn es eine Führungslehre gäbe, die für alle Menschen und auf jede x-beliebige Situation anwendbar ist. Leider sind wir noch nicht so weit. Und vielleicht ist das auch der falsche Ansatz. Denn anstatt nach der allgemeingültigen Lehre zu suchen kommt es aus meiner Sicht wesentlich darauf an, sich zu einer Führungspersönlichkeit zu entwickeln. Persönliche Entwicklung macht jeder auf unterschiedliche Art und Weise. Eine Möglichkeit ist es, sich von Thesen inspirieren zu lassen. Sie provozieren Zustimmung oder Widerspruch, werfen Fragen auf oder bestätigen die eigenen Sichtweisen.

Wie dem auch sei: nimm dir heraus, was für dich passt! Und lass uns an deinen Erfahrungen mit den 99 Inspirationen teilhaben.

Führung

  1. Entwickle eine Vision.
  2. Habe ein klares Bild, wohin die Reise gehen soll.
  3. Betrachte deinen Führungsjob als eine Expedition – sei auf Überraschungen gefasst!
  4. Gehe mit Freude und Zuversicht an deine Arbeit.
  5. Verhalte dich loyal – gegenüber dir selbst, dem Unternehmen und den MitarbeiterInnen.
  6. Verlange Loyalität von deinen MitarbeiterInnen.
  7. Trenne dich lieber früher als später von illoyalen MitarbeiterInnen.
  8. Erarbeite konkrete Ziele – für dich selbst und für deine MitarbeiterInnen.
  9. Entwickle ein Gespür, wann enge Ziele nützlich sind.
  10. Übe dich dann in der Kunst der SMARTen Zielformulierung.
  11. Entwickle ein Gespür, wann weite Zielkorridore nützlich sind.
  12. Übe dich in der Kunst, Haltungsziele (Mottoziele) zu entwickeln.
  13. Kläre deine Rolle als Führungskraft. – für dich selbst und andere.
  14.  Wenn du vorher Mitarbeiter warst und jetzt Chef bist: kläre die Rolle, führe Richtlinien ein und gib dein altes Aufgabengebiet ab.
  15. Wenn du die Nachfolge antrittst: würdige die Leistungen des Vorgängers und des Teams. Dann beginne jedoch deinen eigenen Weg!
  16. Betrachte dich als Gestalter, der Freiräume und Möglichkeiten nutzt, und nicht als Verwaltungsorgan, das nur Anweisungen von oben nach unten durchreicht.
  17. Beachte das große Ganze.
  18. Stehe merkbar hinter den Zielen und Werten der Organisation.
  19. Stehe hinter den Entscheidungen der Organisation oder deiner Vorgesetzten. Wenn du dich davon distanzierst und sie trotzdem durchsetzen willst, disqualifizierst du dich als Führungskraft
  20. Richte deine Aufmerksamkeit auf das Zusammenspiel der einzelnen Teile innerhalb der Organisation.
  21. Widerstehe der Versuchung, dich in das Tagesgeschäft ständig einzumischen.
  22. Sei kein Mikromanager, der bis ins kleinste Detail hinein mitbestimmen will.
  23. Konzentriere dich auf das Wesentliche.
  24. Lerne zwischen „wichtig“ und „dringlich“ zu unterscheiden.
  25. Konzentriere dich in deiner Arbeit auf die wichtigen Dinge.
  26. Wichtige Dinge solltest du konkret planen.
  27. Arbeite fokussiert.
  28. Unterbinde innere und äußere Störungen!
  29. Führe ein überlegtes und sinnvolles Zeitmanagement durch.
  30. Überlege dir, welchen Beitrag du und dein Team für das Unternehmen leistet.
  31. Mache den Beitrag zur Gesamtsituation des Unternehmens deinen MitarbeiterInnen deutlich.
  32. Orientiere dich an klaren Resultaten und Ergebnissen. Diese sollten das Ziel deiner Führung sein.
  33. Übernehme Verantwortung für Ergebnisse und Resultate.
  34. Nimm die Ergebniskontrolle ernst.
  35. Etabliere eine Fehlerkultur.
  36. Operiere mit einem erweiterten Kundenbegriff: behandle interne „Abnehmer“ von Leistungen wie externe Kunden!
  37. Überlege dir, wie sich das Team bzw. das Unternehmen organisieren muss, damit die internen/externen Kunden das bekommen, was sie benötigen.
  38. Mache deinen MitarbeiterInnen deutlich, welche Schnittstellen es gibt und welche Schnittstellenverantwortung jeder einzelne trägt.
  39. Führe über verbindliche Regeln.
  40. Lege dein Augenmerk auf passende Strukturen und Prozesse.
  41. Definiere klare Zuständigkeiten.
  42. Halte die Bürokratie in zumutbaren Grenzen!
  43. Begegne deinen MitarbeiterInnen mit Wertschätzung!
  44. Sei verschwenderisch mit Anerkennung und Wertschätzung.
  45. Setze in deine MitarbeiterInnen Vertrauen.
  46. Motiviere deine Mitarbeiter durch: Vorbild, motivierende Leistungsziele, Anerkennung für Leistung und Übertragung von Verantwortung.
  47. Nimm Signale der Demotivation ernst -suche jedoch die Schuld nicht in erster Linie bei dir.
  48. Denke positiv!
  49. Richte deinen Blick auf Chancen, statt auf Probleme.
  50. Reflektiere deine persönlichen Werthaltungen.
  51. Kenne die Werthaltungen der Organisation.
  52. Führe über Werte, indem du sie authentisch vorlebst.
  53. Fordere nur von anderen das, was du auch selbst von dir verlangen würdest.
  54. Sei glaubwürdig!
  55. Beachte die Stärken deiner MitarbeiterInnen.
  56. Investiere in deine eigene Weiterentwicklung.
  57. Investiere in die Weiterentwicklung deiner Mitarbeiter.
  58. Betrachte Weiterbildung nicht als „incentive“ sondern als wesentlichen Beitrag zum Ganzen.
  59. Delegiere soviel wie möglich!
  60. Delegiere nicht einfach Aufgaben, sondern Verantwortung für Ergebnisse!
  61. Übernimm nicht einfach eine Managementlehre, nur weil sie gerade aktuell ist.
  62. Vermeide es, Führen nur aus dem psychologischen Blickwinkel zu betrachten. Ein gutes Verständnis dafür, wie Menschen „ticken“ ist sinnvoll – mehr ist jedoch nicht nötig.
  63. Vergiss die Lehre von den Führungsstilen sie hilft dir nicht weiter.
  64. Entwickle deinen persönlichen Führungsstil – getragen vom Respekt für andere.
  65. Vermeide Sprunghaftigkeit im Verhalten – sei kalkulierbar!
  66. Führen hängt mit deiner Persönlichkeitsentwicklung eng zusammen – investiere in dich selbst!Gib korrekte und gesicherte Informationen weiter.
  67. Streue keine Gerüchte!
  68. Überlege dir, wie viel Information du weitergibst.
  69. Wenn du Anweisungen gibst, dann sei klar und präzise!
  70. Achte auf die Kommunikation in deinem Team – sie sollte wertschätzend und respektvoll sein.
  71. Sprich mit deinen Leuten – statt nur über Projekte, Zahlen, Ziele etc.
  72. Reduziere die Kommunikation nicht nur auf Falten, sondern gib auch Emotionen Raum.
  73. Sorge für tragfähige Arbeitsbeziehungen zwischen den Teammitgliedern.
  74. Lasse nicht zu, dass Launenhaftigkeit die Arbeit bestimmt. Das geht zu Lasten der Professionalität!
  75. Entwickle ein Sensorium für Konflikte.
  76. Spreche Konflikte rechtzeitig an!
  77. Bemühe dich um eine nachhaltige Konfliktlösung durch: Analyse der Ursachen und von allen akzeptierten Lösungen.
  78. Betrachte Konflikte als Gelegenheit, die Gesamtperfomance zu verbessern.
  79. Leite deine Sitzungen effizient und effektiv: klares Ziel, klare Agenda, klares Zeitbudget für jeden Agendapunkt, überlegte Einladungspolitik und ordentliches Protokoll.
  80. Hüte dich vor Perfektionismus!
  81. Denke an die 20:80 Pareto-Regel. 20% Zeit/Mittel-Einsatz liefern 80% der Ergebnisse. Alles weitere bedeutet einen riesigen Aufwand.
  82. Versuche nicht, es allen recht zu machen!
  83. Übe dich im Nein-Sagen.
  84. Glaube nicht, dass eine Führungskraft dann gut ist, wenn sie Härte und Strenge zeigt.
  85. Erlaube dir Nachgiebigkeit in nicht so wesentlichen Punkten.
  86. Vermeide es von dir Höchstgeschwindigkeit zu verlangen.
  87. Vermeide Überhastung! Prozesse brauchen seine Zeit.
  88. Erlaube dir Pausen und Zeit zum Nachdenken und „Nichts-Tun“
  89. Löse dich von der Vorstellung, dass nur harte Arbeit gute Arbeit ist.
  90. Erlaube dir und anderen, dass Arbeit auch Freude machen darf!
  91. Führung ist in erster Linie Selbstführung. Du kannst nur das von anderen Fordern, was du auch selbst einzuhalten bereit bist.
  92. Entwickle Selbstvertrauen – sage dir selbst ja.
  93. Akzeptiere deine MitarbeiterInnen so, wie sie sind. Du hast nicht die Aufgabe, sie zu anderen Menschen zu machen.
  94. Stehe zu dir: zu dem, was du sagst, anweist oder entscheidest.
  95. Führe regelmäßige Mitarbeitergespräche.
  96. Kultiviere dein Bauchgefühl: was du spürst und ahnst hat eine Bedeutung, der du nachgehen solltest.
  97. Betrachte dich nicht als unfehlbar: Erlaube auch deinen MitarbeiterInnen dich zu kritisieren!
  98. Übe dich darin, unterschiedliche Perspektiven (Kunden, Lieferanten, Geschäftsleitung) einzunehmen und gegenüber deiner Mannschaft zu kommunizieren.
  99. Beginne ein Erfolgstagebuch, wo du jeden Tag festhältst, was dir gut gelingt.

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